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Landwirtschaftsbau

Bauten für die Landwirtschaft sind zumeist nicht wärmgedämmt. Es sind Konstruktionen, die mit einfachen Holzschalungen oder Trapezblechen verkleidet werden. Das Konstruktionsholz und die Schalungen mit Vorteil aus Schnittholz von ortsansässigen Sägereien, die das Holz wiederum von den Bauern der Region beziehen. Ein regionaler Kreislauf, der allen zugute kommt.

 

Die Konstruktionen werden nach den örtlichen Einflüssen wie Regen, Schnee, Wind, also allen Witterungsbedingungen und den Eigen- sowie Nutzlasten dimensioniert. Der Materialeinsatz richtet sich immer nach den jeweiligen Anforderungen. Grössere Gebäudespannweiten werden deshalb mit Brettschichtholz- oder Stahlträgern ausgeführt.

 

Das Holztragwerk wird auf der Baustelle am Boden zusammengestellt und verkleidet. Mit Mobilkranen werden die Elemente aufgerichtet und untereinander kraftschlüssig verbunden. Speziell zu beachten sind bei diesen oft leichten Konstruktionen die Verbindungen und Verankerungen je nach Wind-, Windsog- und Windausdruckskräften.