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Industriebau

Dass Holz im Industriebau zu den Marktleadern gehört, kommt nicht von ungefähr. Dies liegt neben dem Qualitätsbewusstsein der Kunden auch an den steigenden Energiepreisen. Denn hochgedämmte Gebäudehüllen minimieren die Energieaufwendung zur Kühlung im Sommer und zum Heizen im Winter. Ein Plus in der Wirtschaftlichkeit.

 

Industriebauten aus Holz bestehen aus grossflächigen, im Werk bereits zu einem hohen Fertigungsgrad erstellten Elementen. Diese fertigen Oberflächen erfüllen verschiedene Aufgaben: sie dienen gleichzeitig als Tragkonstruktion, Wärmedämmung, Brandschutz, Gebäudeaussteifung und Verkleidung. Die Bauten benötigen nur wenige Tage, was den Endausbau und die Einrichtungsphase enorm beschleunigt.

 

Die Gebäudetechnik wird nicht in der Gebäudehülle integriert, sondern auf Kabeltrassen geführt. Diese permanent zugänglichen Installationen bedeuten grosse Flexibilität und problemlose Anpassung an neue Marktentwicklungen, fundiert zukunftsorientiert.

 

Die lokalen Bedingungen sind immer Basis der Konstruktionen, wobei die Eigenschaften und die Nutzlasten entsprechend dimensioniert werden. Der Materialeinsatz richtet sich immer nach den zu erfüllenden Aufgaben. Grössere Gebäudespannweiten werden mit Brettschichtholz- oder Stahlträgern ausgeführt. Mit Mobilkranen werden die Elemente aufgestellt und untereinander kraftschlüssig verbunden.